Gewaltprävention
Beschimpft, bedroht, angegriffen: Gewalt gegen Beschäftigte gehört in Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und im Rettungsdienst längst zum Alltag. Unser geplanter Kurs verbindet deeskalierende Gesprächsführung mit dem, was Führungskräfte organisatorisch verantworten.
Gewaltprävention ist mehr als ein Selbstschutztraining. Wer ein Team leitet, entscheidet über Abläufe, Räume, Alarmwege und darüber, wie nach einem Vorfall mit Betroffenen umgegangen wird. Der Kurs richtet sich deshalb ausdrücklich an Führungskräfte und an die Teams, die sie führen.
Diese Seite ist ein Entwurf
Inhalte, Umfang und Ablauf werden derzeit ausgearbeitet. Termine, Preise und Anmeldung folgen, sobald das Konzept abgeschlossen ist.
Warum das Thema jetzt auf die Agenda gehört
Quelle: Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Pressemitteilung vom 24.11.2025.
Die Kursidee
Eskalationen kündigen sich fast immer an. Wer Frühwarnzeichen erkennt, die eigene Wirkung kennt und im Team klare Absprachen hat, kann viele Situationen entschärfen, bevor sie gefährlich werden. Gelingt das nicht, braucht es sichere Abläufe, rechtliche Orientierung und eine gute Nachsorge.
Der Kurs folgt diesem Bogen: vom Verstehen über das Gespräch und das Handeln in der akuten Situation bis zur Organisation und zur Zeit nach dem Vorfall. Er ist an kein einzelnes lizenziertes Trainingskonzept gebunden, sondern führt bewährte Grundsätze aus Deeskalationsmanagement und Arbeitsschutz zusammen.
Für wen der Kurs gedacht ist
Führungskräfte im Gesundheitswesen
- Stations- und Bereichsleitungen, Pflegedienstleitungen
- Ober- und Chefärzt:innen, Praxisinhaber:innen
- Wachenleitungen und Verantwortliche im Rettungsdienst
- Qualitäts- und Risikomanagement, Arbeitsschutz
Teams mit Patientenkontakt
- Pflegefachpersonen und Auszubildende
- Ärztinnen und Ärzte, besonders in Notaufnahme und Psychiatrie
- Medizinische Fachangestellte am Empfang
- Rettungsdienst, Pforte und Sicherheitsdienst
Geplante Module
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Lagebild und Entstehung von GewaltFormen von Gewalt, Eskalationsverläufe und Risikofaktoren wie Wartezeit, Schmerz, Intoxikation, Delir, Demenz oder psychische Krisen. Frühwarnzeichen erkennen und einordnen.Online · Selbstlernteil und Live-Termin
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Deeskalierende GesprächsführungHaltung, Nähe und Distanz, Körpersprache und Stimme. Gefühle anerkennen und zugleich Grenzen setzen, auch im Gespräch mit Angehörigen und über Sprachbarrieren hinweg.Online und Präsenz · Gesprächsübungen
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Sicherheit in der akuten SituationRaum und Position, Fluchtwege, Alarmierung und Teamabsprachen. Schonende Löse- und Ausweichtechniken werden ausschließlich im Präsenzteil unter fachlicher Anleitung geübt.Präsenz · Szenarientraining
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Organisation und Recht – das FührungsmodulGefährdungsbeurteilung, Alarm- und Meldekette, Dokumentation und Hausordnung. Rechtliche Grundlagen wie Notwehr, Hausrecht und Meldewege werden gemeinsam mit juristischer Fachexpertise erarbeitet.Online · Live-Termin mit Checklisten
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Nach dem VorfallKollegiale Erstbetreuung, das Fürsorgegespräch durch die Führungskraft, Unterstützungsangebote der Unfallversicherung, Nachbesprechung im Team und Lernen aus Vorfällen.Online und Präsenz · Fallarbeit
Methoden und Format
Der Kurs ist als Präsenzkurs mit vorbereitendem Online-Teil geplant. Theorie und rechtliche Grundlagen lassen sich gut digital vermitteln; Gesprächsführung und Verhalten in kritischen Momenten brauchen dagegen Übung im Raum.
Auf Wunsch ist eine Inhouse-Variante in Ihrer Einrichtung vorgesehen. Die Anerkennung als Fortbildung für Ärzt:innen und Pflegefachpersonen wird geprüft.
Ihre Dozentin
Erfahrene Trainerin für Deeskalation im Gesundheitswesen
Die Dozentin, die den Präsenzteil leitet, stellen wir hier vor, sobald das Kurskonzept abgeschlossen ist.
Interesse an diesem Kurs?
Der Kurs befindet sich in Vorbereitung. Wenn Sie für sich, Ihr Team oder Ihre Einrichtung Interesse haben, freuen wir uns über eine kurze Nachricht über unsere Kontaktseite. Wir melden uns, sobald Termine feststehen; Ihre Wünsche fließen gern in die Ausarbeitung ein.
Hinweis: Rechtliche Inhalte des Kurses ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.