medikATor
Der medikATor prüft einen Medikationsplan auf Wechselwirkungen und patientenbezogene Risiken, schlägt notwendige Laborkontrollen mit Wiedervorlage vor und erstellt ein verständliches Merkblatt für Ihre Patientinnen und Patienten. Den Bundeseinheitlichen Medikationsplan lesen Sie direkt über den Datamatrix-Code ein oder fotografieren ihn ab.
Hinweis zur KI-Unterstützung: Die KI-Auswertung dient nur der Unterstützung und ersetzt keine ärztliche Verifikation. Weder die AT Medical GmbH noch die verwendete KI übernimmt Verantwortung für die Ergebnisse und darauf beruhende Therapieentscheidungen.
- 1Medikation
- 2Patient
- 3Prüfung
- 4Merkblatt
1 · Medikation erfassen
Code scannen: Der Datamatrix-Code oben rechts auf dem Bundeseinheitlichen Medikationsplan enthält Dosierung, Hinweise und Behandlungsgrund, die Arzneimittelnamen aber meist nur als Pharmazentralnummer. Fotografieren Sie den Plan danach zusätzlich, ergänzt die KI die Namen zeilengenau. Ein Handscanner kann auch direkt in das Feld unten schreiben.
Halten Sie den Code ruhig in den Rahmen. Für gute Ergebnisse den Plan flach hinlegen und für Licht sorgen.
Handscanner oder Code-Inhalt einfügen
Noch keine Arzneimittel erfasst.
2 · Patientenangaben
Alle Angaben sind freiwillig, verbessern aber die Prüfung deutlich (Nierenfunktion, Alter, Vorerkrankungen). Bitte keine Namen oder Geburtsdaten eintragen; zur Zuordnung dient nur Ihre Patienten-ID.
Die Auswertung dauert meist 30 bis 90 Sekunden. Die Prüfung nach dem hinterlegten Regelwerk erscheint sofort.
3 · Ergebnis der Prüfung
4 · Patientenmerkblatt
Datenschutz: Fotos und Medikationspläne werden nur für die Auswertung an die KI auf der eigenen Infrastruktur der AT Medical GmbH in Deutschland übertragen und nicht gespeichert. Länger laufende Prüfungen liegen höchstens 15 Minuten als Zwischenstand vor und werden nach dem Abruf sofort gelöscht. Ihre Eingaben bleiben sonst nur in diesem Browserfenster. Damit wir das Werkzeug verbessern können, zählen wir anonym, welche Funktionen genutzt werden: ohne Cookies, ohne Inhalte und ohne gespeicherte IP-Adresse.
Methodik, Quellen und Grenzen
Der medikATor arbeitet zweistufig: Zuerst prüft ein hinterlegtes Regelwerk gut belegte Wechselwirkungen, Nierenfunktionsgrenzen, potenziell inadäquate Medikation im Alter, Schwangerschaftsrisiken und Laborkontrollen (Stand 10.10.2026). Danach ergänzt ein Sprachmodell (Qwen 3.6, betrieben auf der eigenen Infrastruktur der AT Medical GmbH in Deutschland) weitere Hinweise, eine Zusammenfassung und das Patientenmerkblatt. Treffer des Regelwerks und der KI sind getrennt gekennzeichnet; unsichere Aussagen tragen den Vermerk „zur ärztlichen Prüfung“.
Grenzen: Der Arzneimittelname wird nicht über eine lizenzierte Arzneimitteldatenbank aufgelöst; Pharmazentralnummern aus dem Medikationsplan-Code bleiben ohne Foto oder Eingabe unbenannt. Die Prüfung ersetzt keine vollständige Interaktionsdatenbank (z. B. ABDA-Datenbank) und keine pharmazeutische Medikationsanalyse.
- Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer, Deutscher Apothekerverband: Anlage 3 zur Vereinbarung gemäß § 31a Abs. 4 SGB V – Spezifikation für einen bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP), Version 2.8 vom 01.10.2025, mit XML-Schema bmp_V2.8.xsd und den Schlüsseltabellen S_BMP_DOSIEREINHEIT, S_BMP_ZWISCHENUEBERSCHRIFT und S_BMP_DARREICHUNGSFORM.
- Fachinformationen der genannten Wirkstoffe (Abschnitte 4.2 Dosierung, 4.3 Gegenanzeigen, 4.4 Warnhinweise, 4.5 Wechselwirkungen, 4.6 Schwangerschaft) – maßgeblich ist stets die aktuelle Fachinformation des verordneten Präparats.
- Mann NK, Mathes T, Sönnichsen A et al. Potenziell inadäquate Medikation für ältere Menschen: Die PRISCUS-2.0-Liste. Dtsch Arztebl Int 2023;120:3–10.
- Inker LA et al. New Creatinine- and Cystatin C-Based Equations to Estimate GFR without Race. N Engl J Med 2021;385:1737–1749 (CKD-EPI 2021).
- Cockcroft DW, Gault MH. Prediction of creatinine clearance from serum creatinine. Nephron 1976;16:31–41.
- KDIGO 2024 Clinical Practice Guideline for the Evaluation and Management of Chronic Kidney Disease. Kidney Int 2024;105(4S):S117–S314.
- McDonagh TA et al. 2021 ESC Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure. Eur Heart J 2021;42:3599–3726.
- Steffel J et al. 2021 European Heart Rhythm Association Practical Guide on the Use of Non-Vitamin K Antagonist Oral Anticoagulants. Europace 2021;23:1612–1676.
- Lapi F et al. Concurrent use of diuretics, angiotensin converting enzyme inhibitors, and angiotensin receptor blockers with non-steroidal anti-inflammatory drugs and risk of acute kidney injury. BMJ 2013;346:e8525.
- Woosley RL, Heise CW, Romero KA. QTdrugs List, CredibleMeds (www.crediblemeds.org), Kategorie „bekanntes Risiko“.
- Embryotox – Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin (www.embryotox.de).
- Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie: Empfehlungen zur Therapieüberwachung bei Basistherapeutika.
Hinweis zur KI-Unterstützung: Die KI-Auswertung dient nur der Unterstützung und ersetzt keine ärztliche Verifikation. Weder die AT Medical GmbH noch die verwendete KI übernimmt Verantwortung für die Ergebnisse und darauf beruhende Therapieentscheidungen.